Tampon

Ich kann wohl als bekannt voraussetzen, wozu viele Menschen, bevorzugt Frauen, diese Wattezäpfchen in regelmäßigen Abständen benützen. Aber das ist nicht der einzige Einsatz für eine Tamponage.

Auch der Bausch aus Watte und Mull, den uns die Zahnärzte in den Mund schieben, um Blut und Speichel aufzufangen, ist eine Tamponage. Aber das ist noch nicht genug zu diesem Thema: Der Begriff Tampon kommt aus dem Französischen und bedeutet “ Zapfen, Propfen oder Stoffknäuel”. Das kommt wiederum von dem germanischen Wort “tappo”, das schlicht “Zapfen” heißt.

Das wohl bekannteste Tampon in Deutschland stammt von der Firma o.b. und wurde 1950 auf den Markt gebracht. Der Name heißt schlicht: ohne Binde.

(Quelle: Hartwig Lödige: Ketchup, Jeans und Haribo, Berlin 1998)