Sex

Endlich wird hier der Mythos widerlegt, Sex vor Sport wäre leistungshemmend. Dieser Irrtum geht vielleicht auf Sigmund Freud zurück, der lehrte, dass wir Menschen nur ein gewisses Quantum an Energie besäßen - was wir für den einen Zweck, etwa für Geschlechtsverkehr, benutzen, muss für einen anderen fehlen. Natürlich haben auch so manche Trainer an diesem Mythos mitgestrickt, der ihnen das Kontrollieren der Athleten so erleichterte.

In Wahrheit soll Geschlechtsverkehr vor Sportwettkämpfen unsere Fitness nicht beeinträchtigen, weder die der Frauen noch die der Männer. Wer nach einer langen Liebesnacht am nächsten Morgen schlecht ausgeschlafen antritt und deshalb unter seinem oder ihrem Leistungslimit bleibt, sollte also diese schlechte Leistung nicht dem Sexualverhalten in die Schuhe schieben.

(Quelle: J.L. McCary: Sexual myths and fallacies, New York 1971)