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Blausäure

Blausäure kommt in Mandeln, Pflaumen, Aprikosen und Kirschen vor, aber ihr Farbe erkennt man dort nicht. Denn Blausäure ist immer farblos. Seinen Namen hat der Cyanwasserstoff vom Berliner Blau, einem der ältesten künstlichen Farbstoffe, aus dem der 1782 von Carl Wilhelm Scheele (1742 bis 1786), einem schwedischen Chemiker deutscher Herkunft, zum ersten Mal hergestellt wurde. Im Gegensatz zu Bakterien und Pflanzen können Tiere und Menschen an der Blausäure sterben. Dazu reicht unter Umständen schon der Genuss von 50 Bittermandeln. Krimifreunden ist vor allem ein Salz der Blausäure wohlbekannt: das Zyankali.

(Quelle: Brockhaus. Das Wissen der Welt. Kalenderblatt vom 19. Juli 2004)