Die Redensart bezieht sich auf Frauen im heiratsfähigen Alter und stammt aus dem Mittelalter. Solange sie unverheiratet waren, durften die Mädchen ihre Haare offen tragen.
Ab dem Hochzeitstag jedoch musste die Frau ihre Haare flechten, hochstecken und unter der Haube verbergen. Schon bei den Römern war das verhüllte Haar ein Erkennungszeichen der verheirateten Frau. Im Mittelalter war die Haube nicht nur gute Sitte, sondern auch ein Zeichen der Frauenwürde.
(Quelle: Galilexikon)