Das Wort "Hurrikan" für einen Sturm, leitet sich ab von dem Namen eines indianischen Sturmgottes: "Huracan".
Audrey 1957, Tracy 1974, Vivian und Wiebke 1990 - verheerende Stürme und ihre Namen. Nun, sind alle Stürme weiblich? Nein, natürlich nicht. Es gab auch Gilbert 1988, Hugo 1989, Andrew 1992 und Gordon 1994. Aber sie waren es einmal. Und Frauen waren es auch, die es schafften, dass die Stürme nicht nur weiblich blieben. Ab dem Jahr 1979 traten den Damen die Herren zur Seite. In jedem Jahr wechseln heute weibliche und männliche Namen alphabetisch ab. Im Jahr 1951 wurden Stürme erstmals von amerikanischen Meteorologen mit kurzen Kodewörtern aus dem Buchstabieralphabet benannt: Able, Baker oder Charly hießen sie. Doch nach Einführung des internationalen Buchstabieralphabets kam es zu Verwirrungen. Daher kamen die Meteorologen auf die glorreiche Idee, ein im pazifischen Raum verwendetes System von Mädchennamen für Stürme auf die Karibik zu übertragen. Dieses System verwendet die Namen alphabetisch nach dem Erscheinen der Stürme innerhalb eines Jahres. So heißt der erste Sturm beispielweise Betsy und der nächste Camille. Es kam wie es kommen musste: Massive Proteste von seiten der Frauenverbände führten letztendlich dazu, dass die Gleichberechtigung siegte. Nun folgte Helene auf den Sturm Gordon.
Übrigens: Falls, wie 2005, alle Namen von A-Z aufgebraucht sind folgen griechische Buchstaben als Bezeichnung für die Stürme (alpha, beta, etc.)
(Quelle: http://members.chello.at/robert.forstner-billau/informationen/natur/sturm.htm)